ayurvedisch kochen

Chutney und Kitchery

In der letzten Woche hatte ich nun einige Workshops zum Thema Ayurveda, es war für viele Teilnehmer/-innen eher der erste Einstieg. Und zu Beginn betone ich immer, dass Ayurveda leicht verständlich ist und vor allem einfach in den Alltag zu integrieren ist. Natürlich kann man in die Lehren des Ayurveda auch tief eintauchen und dann braucht es schon ein ordentliches Wissen, aber mein Ansatz ist es, die Lust zu wecken, jeden mitzunehmen und vor allem mit kleinen Schritten bereits viel zu erreichen und den Spaß nicht schon nach kurzer Zeit zu verlieren.

Mein Arzt in Indien sagte zu mir: „Today you can exploring the phrase –good is good enough-“ verbunden mit einem Zwinkern und dem typischen leichten Kopfwippen. Ich glaube, er wollte damit auf die deutsche Herangehensweise alles perfekt machen zu wollen hinaus. 🙂

Also – nun liefere ich gerne noch die Rezepte nach und möchte damit den Anstoß geben nachzukochen und auch nach belieben abzuwandeln, denn die Grundsätze der ayurvedischen Küche kennt ihr bereits.

Chutney

Grundsatz: 1. Ghee (in der veganen Küche z.B. Kokosöl) erhitzen

2. Gewürze entsprechend der Konstitutionen hinzugeben und wenn diese duften

3. Obst hinzugeben und schön „schlonzig“ köcheln

wir hatten als Gewürze (Zimt, Kardamom, Kreuzkümmel, Kurkuma, Anis und den langen Pfeffer)

bei dem Obst schaut gerne was die Natur gerade so hergibt und aus eurem Umfeld ist (Quitte, Äpfel, Birnen, Pfirsiche …)

Kitchery

Basmatireis und Mungbohnen zu gleichen teilen, waschen und erhitzen, Gewürze (z.B. die typischen Verdauungshelfer) hinzugeben und nach belieben Kürbis oder anderes Gemüse direkt mit einkochen oder einfach dazu geben mit einer leckeren Tahin-Hafermilch-Soße.

Euch viel Spaß beim nachkochen, schickt mir gerne eure Bilder und kreativen Erweiterungen! 🙂